Aktuelle Entwicklungen in Windeck (Fachmarktzentrum Rosbach, P&R-Anlage Herchen, Siegbogen, Radwege, …)

Erweiterung Aldi-Markt in Rosbach + weitere Fachmärkte

Die Bauarbeiten zu der Erweiterung des Aldi-Marktes in Rosbach und die Errichtung dreier Fachmärkte(Takko, Deichmann und Bäckerei Oebel) haben begonnen. Das Wohnhaus an der Hurster Straße 5 wurde bereits abgerissen und geplant ist, dass hier noch ein weiterer Fachmarkt entstehen soll. Bisher steht jedoch noch nicht fest, um welchen Mieter es sich handeln wird.

Errichtung Fachmarktzentrum am Aldi in Rosbach

Errichtung Fachmarktzentrum am Aldi in Rosbach

Erweiterung Park & Ride Anlage am Herchener Bahnhof

Für die Erweiterung der P&R-Anlage am Herchener Bahnhof wurde eine Voranfrage an den Rhein-Sieg-Kreis gestellt. Die Gemeinde wartet derzeit noch auf eine Rückmeldung des Kreises. Erfreulich ist, dass vom Nahverkehr Rheinland eine Einplanungsmitteilung vorliegt, in der Fördermittel für die Erweiterung der P&R-Anlage zugesagt wurden.

Gewerbegebiet Leuscheid-Nord

Der Antrag auf Genehmigung der Änderung des Flächennutzungsplanes bezüglich des Gewerbegebietes Leuscheid-Nord wurde nach Rücksprache mit der Bezirksregierung Köln zurück genommen. Momentan werden potentielle Flächen für eine Rücknahme bzw. für einen Ausgleich für die beanspruchten Flächen bewertet. Danach sollen eine Absprache mit der Bezirksregierung sowie eine erneute Offenlage erfolgen.

Sanierung der Brücke in Imhausen

Die Brücke in Imhausen ist seit dem 11.04.2016 wegen den weiteren Sanierungsarbeiten am Bahnübergang gesperrt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mai andauern. Fußgänger und Fahrradfahrer können die Brücke jedoch weiterhin nutzen.

Weitere Entwicklung “Siegbogen”

Zu der Entwicklung des „Siegbogens” in Rosbach ist anzumerken, dass zurzeit Bemühungen bestehen, dort Wohnungen in verschiedenen Formen anzusiedeln. Hier wird derzeit nach Investoren und Entwicklern gesucht.

Radweg zwischen Rosbach und Au

Die Planungen zum Radweg zwischen Rosbach und Au durch den Rhein-Sieg-Kreis für den 1. Bauabschnitt (Rosbach – Gansau) sind jetzt soweit vorangetrieben, dass diese in Kürze den Trägern öffentlicher Belange vorgestellt werden können. Der Einstieg in das Genehmigungsverfahren ist ebenfalls für den Sommer 2016 geplant. Sollte es keine weiteren Verzögerungen bei der Genehmigung und im weiteren Planungsprozess geben, könnte noch 2017 mit dem Bau begonnen werden.

Radweg zwischen Dreisel und Schladern

Der Radweg zwischen Dreisel und Schladern steht ebenfalls in der Planungshoheit des Rhein-Sieg-Kreises. Inzwischen wurde mit der Bezirksregierung Köln und dem Verkehrsministerium NRW die Frage zur Förderfähigkeit des Projektes geklärt, so dass der Rhein-Sieg-Kreis jetzt unverzüglich die Planungen abschließt und das Genehmigungsverfahren einleitet. Wenn eine Genehmigung zum Bau des Radweges vorliegt, sollen auch die schwierigen Grundstücksverhandlungen in Zusammenarbeit von Gemeinde/Kreis und Land NRW  zu einem erfolgreichen Ende geführt werden. Zwischenzeitlich geprüfte alternative Routenführungen haben sich dagegen als zu kostspielig erwiesen.

Dorfentwicklung in Dattenfeld

Neues gibt es auch bezüglich der Dorfentwicklung in Dattenfeld. Ursprünglich war das Dorfentwicklungskonzept lediglich auf den Ort Dattenfeld bezogen, nach Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln als Fördergeber wurde das Gebiet jedoch mit Schladern und Altwindeck auf Windecker Hoheitsgebiet ergänzt. Zudem wurde das Konzept um die Beziehung zu Panarbora und die Innenstadt Waldbröl erweitert, sodass ein interkommunales Handlungs- und Entwicklungskonzept erarbeitet wird. Durch den Rat der Gemeinde Windeck wurde der Auftrag zur Erstellung dieses interkommunalem Handlungs- und Entwicklungskonzept erteilt. Am 21.03.2016 fand die Unterzeichnung des „letter of intent” zwischen der Gemeinde Windeck und der Stadt Waldbröl statt. Der nächste Perspektivenworkshop findet am 26.04.2016 statt. Die Fertigstellung des Konzeptes ist für den Herbst geplant.

Sanierung der L 312 und der L 333

Erfreulich ist, dass im Laufe des Jahres 2016 die L 312 von Herchen nach Leuscheid saniert werden soll. Ebenso soll die Fahrbahn der L333 zwischen der Einmündung der K 55 und der Einmündung „Elisenthalstraße” in Dattenfeld erneuert werden. Zwischen der Elisenthalstraße und der Einmündung „Auf der Niedecke” soll die Sanierung in einem mit der Umgestaltung der Hauptstraße im Rahmen der Dorfentwicklung Dattenfeld erfolgen. Der Gehweg ab dem Bahnhof Dattenfeld und innerorts soll ebenfalls im Rahmen der Dorfentwicklung umgestaltet werden.

(Text: Gemeinde Windeck)

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  11 Kommentare:

  1. B.
    14. April 2016 um 08:49 Uhr

    Gelände Rosbach:
    Wie wäre es mit einem Sanitätshaus, zB FA Rahm.
    In Windeck sind so viele gebrechliche Menschen. Immer muss man irgendwo hin fahren, wenn man Hilfsmittel braucht.
    Das wäre mal was wirklich sinnvolles.
    Den Oebel kann man sich eigentlich schenken. Gibt doch schon Bäckereien in Rosbach. Warum eine Kette, die eh nicht frisch backt?

    Macht mal was sinnvolles, was der Bevölkerung gut tut!

    B.

    • 14. April 2016 um 09:59 Uhr

      Guten Tag Herr/Frau B,

      die Politik hat nicht festgelegt welche Märkte o.ä. bei der Erweiterung des Aldi-Areals angesiedelt werden. Dies ist Sache des Investors. Sicherlich gibt es einen höheren Bedarf an anderen Geschäften als an einer Bäckerei, aber es liegt nicht in unserer Hand dies zu bestimmen. Ich freue mich, dass weiterhin in Rosbach investiert wird und somit ja auch von Seiten der Wirtschaft/ des Handels gezeigt wird, dass Windeck und Rosbach noch viel Potential hat für lohnende Investments.
      Und man sagt ja Konkurrenz belebt das Geschäft… 🙂

      • B.
        14. April 2016 um 10:14 Uhr

        Und damit wird dann ein Geschäft, welches keine mächtige Kette ist, kaputt gemacht.

        • 14. April 2016 um 10:30 Uhr

          In Rosbach existieren doch nur Bäckereiketten? Koch und Gilgens aktuell und dann demnächst noch Oebel oder habe ich jetzt jemanden vergessen?

          Und das Geschäfte öffnen und andere dafür schließen und das es eine permanente Konkurrenzsituation gibt ist in unserer Welt ja normal. Ich bin aber ziemlich zuversichtlich, dass die entsprechenden Unternehmen wissen wie sie ihr Geld in Windeck verdienen können.

    • wowedv
      17. April 2016 um 20:18 Uhr

      “Macht mal was sinnvolles, was der Bevölkerung gut tut!”

      Wir freuen uns auf weitere Vorschläge der Ideenschmiede B.
      Wichtig, gerne selbst ausprobieren. Erst dann weiß man war Unternehmer sein heißt.
      Gebe gerne 10 € zum Kraut-faunding.

  2. Oliver
    14. April 2016 um 11:22 Uhr

    Also ich würde sagen das Windeck bzw. speziell der Ort Rosbach durch die Erweiterung des Aldiareals abermals aufgewertet wird.
    Wohne selbst hier im Ort und kann sämtliche Geschäfte fußläufig, mit dem Fahrrad oder sogar mit dem Bus erreichen! Schon mal ein absoluter Pluspunkt.
    Weiterer Vorteil:
    Wie ein Vorredner bereits feststellte das “Konkurrenz das Geschäft belebt”, ist genau diese Tatsache für uns Verbraucher ein großer Vorteil, man kauft einfach dort wo es am günstigsten ist und mir die Qualität am meisten zusagt.
    Dabei ist mir ehrlich gesagt das Schicksal einer Bäckereikette völlig egal, die werden schon wissen was sie tun.
    Betrefflich des Hermes – Geländes wäre es wünschenswert wenn dort tatsächlich Wohnungen erbaut werden könnten, vielleicht seniorenfreundliche und familiengerechte Wohneinheiten im Mix… wäre in meinen Augen ein gutes Model um das Leben der Generationen miteinander zu fördern.
    Abschließend sei noch angemerkt das ich diesmal wirklich Vertrauen in die Meldungen zur Siegbrücke in Imhausen habe und die Wiedereröffnung dann tatsächlich im Mai erfolgt…

  3. Acama
    1. Juli 2016 um 17:29 Uhr

    Von meiner Seite aus wäre ein guter Biomarkt wünschenswert.

  4. Heinz Linnartz
    4. Juli 2016 um 09:10 Uhr

    Dorfentwicklung Dattenfeld, Korrekt wird folgender Satz erwähnt:
    Ursprünglich war das Dorfentwicklungskonzept lediglich auf den Ort Dattenfeld bezogen. Und jetzt wurde das vom Rat beschlossene Entwicklungs- und Handlungskonzept umgestrickt in ein integriertes Konzepet unter Einbeziehung weiterer Orte und mit Verknüpfungen in Richtung Waldbröl. Vom Grundsatz ist mit Sicherheit hiergegen nicht einzuwenden, wenn der Ursprungsgedanke Dattenfeld endlich zu entwickeln, beibehalten wird. Bereits 1982 wurde durch das Amt für Agrarordnung ein Dorferneuerungskonzept für Dattenfeld erstellt. Dieses wurde auch den Bürgern großartig durch den damaligen Gemeindedirektor Häfner im Saal Höffer erläutert. Und dann geschah etwas Seltsames! Der Plan, der bereits die Umgestaltung von Dattenfeld vorsah, verschwand wahrscheinlich für alle unfassbar in der Schublade. Die Möglichkeit für hier angedachte Entwicklunsmaßnahmen einen bis zu 90%igen Zuschuss zu erhalten, wurde verspielt und verschlafen.
    Dann 2006 ein erneuer Anlauf im parlamentarischen Bereich. Für Dattenfeld wurde durch den Rat die Aufstellung eines Entwicklungs- und Handlungskonzept beschlossen. Ich betone ausdrücklich für Dattenfeld. Der Umbau des Ortes und eine Neugestaltung sei unabwendbar, da dass Erscheinungsbild von Dattenfeld “häßlich” sei. So die Originalaussage des Planungsbüros ASS aus Düsseldorf.
    Dieses Konzept wurde auch dann durch Planungsbüro vorgestellt und durch den Rat beschlossen. Dieses Konzept enthält einen Maßnahmenkatalog mit Zeitvorgaben, wann und welchem Zeitpunkt die Projekte zu realisieren sind. Und nun bitte liebe Leserin und lieber Leser halte Dich fest, verschwand 1982 der Plan in der Schublade, erging es dem Konzept aus 2006/2008 nicht anders. Die Verantwortlichen in der Politik aber auch im Rathaus haben sich nicht oder kaum mit dem Plan beschäftigt, so dass für die Aufstellung zwar Kosten entstanden sind, umgesetzt wurde jedoch wieder nichts! Erst im Jahr 2014 erinnerte man sich wieder an das Konzept. Es wurde aus der Versenkung geholt und man musste leider feststellen, dass es nicht mehr zeitgemäß war und wiederum musste ein Beschluss zur Überarbeitung durch den Rat gefasst werden. Der Beigeordneten im Rathaus, Frau Andrea Thiel, ist es zu verdanken, dass das Thema wieder aktuell ist. Trotz erheblicher Widerstände ist es ihr gelungen, die Angelegenheit wieder anzuschieben.
    Nun wird ein neues, integriertes Konzept geschnürt. Für uns im Dattenfelder Raum bleibt die Hoffnung, dass nun wirklich alles versucht wird, dass das “hässliche” Erscheinungsbild verschwindet und der Ort über den geplanten Um- und Ausbau wieder eine Handlungs- und Entwicklungschance erhält. Wichtig ist für uns auch, dass wirklich sich die Fördermittel einmal auf dieses Bereich erstrecken und nicht im Gießkannensystem viel benässt aber nichts zum Wachsen kommt. Der Ursprungsgedanke und der Ursprungsbeschluss war konzentriert auf Dattenfeld ausgerichtet und dabei sollte es auch bleiben!

  5. Einheimlicher
    4. Juli 2016 um 11:14 Uhr

    Unabhängig davon das ich nicht viel vom Planungsbüros ASS aus Düsseldorf halte (liest man die Berichte von Windeck, Waldbröl und anderer Städte, so merkt man das der Text und der Inhalt sich fast immer gleichen), liegt ein Problem bei den Bürger von Dattenfeld selbst.
    Viele fahren lieber nach Ruppichteroth zum Einkaufen als die Sachen im eigenen Dorf zu kaufen. An den Preisen kann es auch nicht liegen, da diese kaum höher sind als woanders.
    Ein Beispiel ist wie sehr einige Bürger (und dies geht durch alle Parteien) versucht haben den Netto-Markt zu verhindern.
    Diese Leute kapieren nicht das nur neue Geschäfte den bereits bestehenden Geschäften die Chance erhält weiter zu bestehen.
    Und Tourismus kann nur da weiter wachsen wo auch Geschäfte sind.

  6. Dattenfelderin
    4. Juli 2016 um 11:30 Uhr

    Zur Dorfentwicklung Dattenfeld pflichte ich Herrn Linnartz voll und ganz bei. Dattenfeld ist nicht häßlich, eine Superlage und der Ort hat viel Potential. Außer Verschönerungen und Begrünungen sollte aber auch an eine Verkehrsberuhigung gedacht werden! Auf der Hauptstrasse rasen nachts mitunter PKW und Motorräder mit einem “Affenzahn” durch und ab den frühen Morgenstunden “donnern” LKW die Strasse entlang. Schlimm sind auch viele Motorräder, vor allem an den Wochenenden, die meinen auf der Übersetziger Brücke richtig Gas geben zu müssen um “volles Rohr” zum Bikers Rast hoch zu brettern. (Nichts gegen die normalen, leisen Motoradfahrer!)
    Hier müssten entsprechende Schilder aufgestellt werden, evtl. eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h und ggf. Bodenschwellen angebracht werden. Der Verkehr muss hier durch den Ort fließen, logisch, aber Dattenfeld ist doch keine Rennstrecke. Der gestrige autofreie Sonntag war eine Wohltat und hat gezeigt, wie schön ruhig es hier in Dattenfeld sein kann -oder könnte.

  7. Heinz Linnartz
    4. Juli 2016 um 23:01 Uhr

    Liebe Dattenfelderin,

    auch darum geht es uns in Dattenfeld. Wir möchten, dass die Straße umgebaut wird, Halte- und Parkbuchten entstehen, wo es möglich ist, den Straßenraum einengen, dem Fußgänger mehr Raum schaffen, Straßenbegleitgrün vorsehen, Möbellierungen installieren, die Ortsbeleuchtung erneuern, den Bürgersteig vom Bahnhof zum Ort verbessern usw. usw. Dann wird es automatisch dazu kommen, dass eine gewisse Verkehrsberuhigung eintritt. Wir, die Bürgerinitiative “WfD – Wir für Dattenfeld” setzen sich für diese Ziele ein und hoffen mit den geplanten Entwicklungsmaßnahmen dieses zu erreichen.

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